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Weitergeleitet vom Kinderhilfswerk Afrika e.V., Frau Bodi:


Wie wir Ihnen schon telefonisch mitgeteilt haben, müssen wir nun, ob wir wollen, oder nicht, tatsächlich einen "Bettelbrief" schreiben. Wir tun dies sehr ungern, wir wissen, dass die Not überall groß ist, zusätzlich durch die schlechte wirtschaftliche Lage auch in unserem eigenen Lande, wir haben selbst große finanzielle Einbußen dadurch. Deshalb möchten wir im gleichen Zuge ausdrücklich betonen, dass wir mit diesem Spendenaufruf nur wirklich die Personen und Firmen ansprechen möchten, die tatsächlich auch Geld "übrig" haben, die soll es ja auch noch geben.


Eine Hilfe von unschätzbarem Wert wäre es auch für uns, wenn Sie unseren Spendenaufruf im Bekanntenkreis weiterleiten könnten. Auch ist ja bald Weihnachten, und manche Firmen spenden zu Weihnachten für ein Projekt, anstatt Geschenke an die Kunden zu schicken.


Wir arbeiten hier nur mit zwei Personen, wir haben unsere festen, langjährigen Spender und Förderer, und wir verschicken keine Bettelbriefe und mailings, erst recht nicht an Personen, die wir nicht kennen, da gibt es schon genug Institutionen, die unaufgefordert bundesweit Spendenaufrufe verschicken, Sie waren selbst vor Ort, und wissen, dass es an allen Ecken fehlt, und die eigenen Möglichkeiten zu helfen sehr schnell erschöpft sind, der Bedarf ist immens.


Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unsere Bitte entsprechend Ihren Möglichkeiten weiterleiten würden.


Falls Sie keine Möglichkeit haben, uns zu helfen, dann akzeptieren wir das natürlich, aber es wäre sträflich wenn wir nicht zumindest fragen. Wir haben uns immer bescheiden zurückgehalten und keinerlei "Bettelbriefe" geschrieben, wir möchten aber jetzt zumindest einmal zur Kenntnis bringen, dass nicht nur die Institutionen, die Spendenaufrufe verschicken und auch sonst in den Massenmedien werben, sondern auch wir ganz dringend auf Spenden angewiesen sind, noch mehr sogar, wollen wir meinen, aus diesem Grunde.


Wenn ich hier aus dem Fenster auf die Tankstelle schaue, sehe ich dort sehr oft Fahrzeuge des Hamburger Tierschutzvereines "Tierrettung", dann denke ich, es ist schon ein Missverhältnis, ein Tierschutzverein in Deutschland verfügt über einen ganzern Fuhrpark neuwertiger Transporter, wir haben momentan keinen Wagen, um kranke Menschen zu transportieren. Solchen Luxus, neue Fahrzeuge zu fahren, erlauben wir uns nicht, uns genügt ein guter gebrauchter, wenn er unter 10 Jahre alt ist, so dass wir ihn noch zollfrei nach Ghana importieren können. Es kann ein ganz normaler Transporter sein, die Ausstattung, Trage, Blaulicht, etc. liegt in Ghana zum Wiedereinbau bereit.


Leider haben wir auch keinen prominenten Schirmherren, der in den Medien auf unsere Arbeit aufmerksam machen könnte.


Die letzten beiden Fahrzeuge, die wir Ende 2003 nach Ghana geschickt haben, damit unten unsere Logistik funktioniert, waren ein Opel Frontera Geländewagen und ein Opel Astra, wir haben für beide zusammen, inclusive Frachtkosten, Euro 5.295,- bezahlt. Die tun in Ghana problemlos ihren Dienst, wir brauchen keine Neuwagen.


Wenn Sie also etwas für uns tun können, dann lassen Sie es uns wissen, wir bemühen uns hier weiter. Wir haben schon für die benötigten monatlichen Zuschüsse Euro 80,- beisammen und für September und Dezember je eine Spendenzusage von Euro 100,- , bis jetzt.


Wie sagt unser Herr Otto,, unser stellvertretende Vorsitzende, immer so schön: "jeder Versuch, den mach nicht macht, taugt nichts."


Vielleicht haben sie ja auch noch eine Idee, die uns weiterhilft.


Anbei noch ein paar Fotos, was ich hier so digital habe vom Hospital.


Liebe Grüße


khw-afrika


Brigitte Bodi




ENYIRESI - HOSPITAL DROHT ÜBEREIGNUNG AN DEN STAAT GHANA


Ganz aktuell laufen in Ghana Verhandlungen mit dem Staat unser Hospital zu übernehmen.


Der Grund ist, dass wir momentan finanziell nicht mehr in der Lage sind, erforderliche Zuschüsse zu leisten.


Zum Hospital(Fotos):



Wir haben in Enyirei/Ghana, etwa 135km nördlich der Hauptstadt Accra, an der Hauptverbindungsstrasse zum Norden Ghanas ein Krankenhaus errichtet, Baubeginn war 1986, es befindet sich nach wie vor in unserem Besitz, und wird von uns betrieben.


Enyiresi ist ein kleines Dorf im Busch, mit ca. 6.000 Einwohnern. Es sind etwa 25.000 Menschen aus den umliegenden kleinen Dörfern, die von unserem Hospital versorgt werden. Hinzu kommen die Unfälle, die auf der schnellbefahrenen Strasse immer wieder vorkommen. Wir haben bei Unfällen oft 20 bis 30 Menschen zu versorgen, da die Unfallfahrzeuge größtenteils aus überbesetzten Kleinbussen bestehen, und das nächste Krankenhaus 35 km entfernt ist. Fahrzeuge, die Verletzten zu transportieren, gibt es kaum.


Das Krankenhaus hat eine Entbindungsstation mit zwei Hebammen und zwei Hilfsschwestern, zwei Operationsräume, ein gut ausgestattetes Labor, Apotheke, ambulante Abteilung und Stationen mit gesamt ca.65 Betten. Zur Zeit haben wir 34 Mitarbeiter, die alle von uns bezahlt werden.


Es hat einen guten Ruf, weil wir, wie in Ghana nicht üblich, mit Verbrauchsgütern (Verbandsstoffe, Infusionsbestecke, usw.) durch Spenden aus Deutschland gut versorgt werden.



Aktuelle Situation:



Bis vor einem Jahr haben wir das Hospital mit eigenen Mitteln unterhalten können. Jetzt aber haben wir große Schwierigkeiten, entstanden durch:


  1. Energiepreiserhöhungen (Benzin, Strom, Wasser) in den letzten 2 Jahren um 200%
  2. gestiegene Personalkosten um 150%, eine Maßnahme des Staates um die Abwanderung des Fachpersonals nach England und Amerika etwas zu verhindern. In Ghana werden Ärzte und Schwestern, gut qualifiziert, rigoros abgeworben.
  3. Einführung einer Krankenversicherung für das ganze Land, bedeuet für uns eine Vorfinanzierung von ca. 3 Monaten (früher wurde von den Patienten sofort selbst bezahlt, auch Medikamente)
  4. die erneute Anschaffung eines Krankenwagens, der alte hatte bei einem Unfall Totalschaden.
  5. unser Ultraschallgerät für die Entbindungsstation muss dringend erneuert werden.

Anmerken möchten wir an dieser Stelle, dass die staatlichen Krankenhäuser grundsätzlich die Personalkosten nicht selbst erwirtschaften, und auch nicht erwirtschaften müssen, da die Gehälter vom Staat gezahlt werden. Da wir ein privates Krankenhaus sind, müssen wir die Personalkosten selbst aufbringen, zu erwirtschaften sind diese nicht in Ghana, jedenfalls nicht, wenn man das Krankenhaus, wie wir, aus humanitären Gründen betreibt.


Wir sind nicht mehr in der Lage, das Krankenhaus aus eigenen Mitteln in erforderlichem Umfang finanziell zu bezuschussen.


Aus der finanziellen Not heraus, sind unsere Vertreter vor Ort mit dem Staat Ghana in Verhandlung getreten, das Krankenhaus abzugeben. Der Staat Ghana würde aber nur einer bedingungslosen Übergabe zustimmen, wohl auch nur deswegen, weil unser Krankenhaus gut ausgestattet, und ansonsten ein Krankenhaus in der Nähe nicht vorhanden wäre, wenn wir es nicht weiter betreiben können. Bedingungslos deswegen, weil der Staat Ghana kein großes Interesse an der Übernahme hat, es bringt nur eine zusätzliche finanzielle Belastung der leeren Staatskassen ein. Da wir aus Erfahrung wissen, dass der Staat die bereits bestehenden Krankenhäuser kaum besetzen und unterhalten kann, fürchten wir, dass bei einer bedingungslosen Übernahme das Hospital geschlossen, oder zu einem so genannten "Health Post", einer Notversorgungsstation umfunktioniert wird. Das möchten wir den Bewohnern von Enyiresi und der Umgebung nicht antun.


Uns liegt der Betrieb des Krankenhauses sehr am Herzen, und einer bedingungslosen Übereignung können wir deshalb nicht zustimmen.


Wir benötigen, um das Krankenhaus zu erhalten, einen monatlichen Zuschuß von ca. Euro 1.500,-


Krankenwagen und Ultraschallgerät, gebraucht, ca, Euro 7.000,-


Eine Vorfinanzierung der Betriebskosten für ca. 3 Monate, ca. Euro 30.000,-


Wir sind jetzt dringend auf Hilfe angewiesen, um die medizinische Versorgung im Großraum Enyiresi weiterhin sicherstellen können, wer ist bereit zu helfen? Bedenken Sie bitte, kleine Beträge bewirken in der Vielzahl etwas Großes!



Spendenkonto

Weitere Informationen über unseren Verein auf unserer homepage:

khw-afrika





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